11.10.2017

Was tun bei Blasenschwäche?

Doppelvortrag mit Dr. Raphael und Dr. Matthäus Kupietz am Montag, 16. Oktober


Haßfurt, 9. Oktober 2017

 

Im Rahmen der gemeinsamen Reihe mit Gesundheitsvorträgen von Volkshochschule (vhs) und Haßberg-Kliniken findet am kommenden Montag, 16. Oktober, ab 19.30 Uhr im Konferenzraum des Ärztehauses 1 ein Doppelvortrag mit Dr. Raphael Kupietz, Chefarzt der Gynäkologie, und Dr. Matthäus Kupietz, Oberarzt der Gynäkologie, statt. Themen sind Harninkontinenz und Hysterektomie. Eine Anmeldung zu dem kostenlosen Vortrag bei der vhs ist erforderlich.

Niesen, Husten oder sportliche Anstrengung – drei Bereiche, in denen Harninkontinenz ihren festen Platz hat. Die im Volksmund oft als Blasenschwäche bezeichnete Krankheit ist vor allem unter Frauen ein weit verbreitetes Leiden. Zwischen 25 und 75 Jahren leidet jede fünfte Frau an einer Harninkontinenz. Blickt man nur auf die über 50-jährigen, ist sogar jede dritte Frau betroffen.
„Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden sind überaus häufig und führen nicht selten zu einer eingeschränkten Lebensqualität“, stellt Dr. Raphael Kupietz, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken fest.


Trotzdem ist die schwache Blase für viele ein Tabuthema. Untersuchungen gehen davon aus, dass nur etwa drei von zehn Betroffenen ärztliche Hilfe suchen. Dabei hat sich in Sachen Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren viel getan. Was, darüber informiert Dr. Raphael Kupietz in seinem Teil des Gesundheitsvortrags am Montag, 16. Oktober, den er unter die Überschrift „Neue Entwicklungen bei Beckenbodensenkung und Harninkontinenz“ gestellt hat. „Mittlerweile können diese Erkrankungen durch innovative Diagnostik und Therapie sowie neuartige minimalinvasive Operationsmethoden optimal behandelt werden“, führt der erfahrene Mediziner aus.


Teil zwei des Doppelvortrags befasst sich mit einem weiteren gynäkologischen Thema. Dr. Matthäus Kupietz, Oberarzt in der Gynäkologie und Geburtshilfe am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken referiert über „Moderne Methoden der Hysterektomie“. Bei diesem Eingriff wird, je nach Indikation, die Gebärmutter entweder vollständig oder nur teilweise entfernt. In seinem Vortrag schildert der Oberarzt Operationsmöglichkeiten, wie die narbenfreie vaginale Hysterektomie oder die laparoskopische Hysterektomie als schonende minimal-invasive Operation.

Anmeldungen Doppelvortrag im Rahmen der gemeinsamen Reihe von vhs und Haßbergkliniken sind unter Telefon 09521/94 20-0 oder www.vhs-hassberge.de nötig.


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