24.01.2018

Wenn der Schmerz nicht mehr geht

Gesundheitsvortrag mit Clemens Haberer am 29. Januar



Haßfurt, 23. Janaur 2018

 

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (vhs) bieten die Haßberg-Kliniken auch in diesem Frühjahr wieder eine Reihe mit kostenlosen Gesundheitsvorträgen im Konferenzhaus des Ärztehauses 1. Den Auftakt der Reihe im Jahr 2018 bildet am Montag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr, ein Vortrag mit Clemens Haberer. Der Leitende Oberarzt der Anästhesie am Haus Haßfurt widmet sich dem Thema „Chronische Schmerzen – Ursachen und Entstehung“.

Der Rücken schmerzt, der Kopf drückt – immer und immer wieder. Nahezu ununterbrochen! Über Wochen und Monate hinweg. Ein Schmerz, der nicht mehr geht. 14 Millionen Menschen in Deutschland leiden – laut einer europäischen Studie – an solchen und ähnlichen Symptomen. An chronischen Schmerzen, die die Lebensqualität meist deutlich beeinflussen. Bei 600 000 bis 800 000 dieser Patienten liegt ein schwer zu therapierendes Schmerzsyndrom vor: Der Schmerz hat sich verselbständigt und ist zu einer eigenständigen Krankheit, der Schmerzkrankheit, geworden. Zu den häufigsten Krankheitsbildern chronischer Schmerzen gehören Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von Nervenschmerzen.


„Chronische Schmerzen entwickeln sich häufig aus akuten Schmerzen“, berichtet Clemens Haberer. „Vor allem, wenn ungünstige Umstände vorliegen!“ Welche das sein können, wird der Leitende Oberarzt der Anästhesie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken in seinem Gesundheitsvortrag am Montag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr im Konferenzraum des Ärztehauses 1 ausführen.


Der erfahrene Mediziner aus Bamberg betritt mit dem Vortrag in Haßfurt Neuland. Erstmals ist er Teil der gemeinsamen Reihe, die die Volkshochschule und die Haßberg-Kliniken seit einigen Jahren anbieten. Seit Oktober 2017 arbeitet der Facharzt für Anästhesie am Haßfurter Krankenhaus. Davor war er 21 Jahre lang im Klinikum Bamberg tätig, wo er auch einen Großteil seiner Facharztausbildung absolvierte. Neun Jahre lang war Clemens Haberer zudem Oberarzt und verantwortlich für die Schmerztherapie und hat auch die Zusatzbezeichnung „spezielle Schmerztherapie“ erworben. Ein echter Spezialist, der sein Wissen in diesem Bereich nun in Haßfurt einbringen wird. In der täglichen Arbeit in der Klinik, aber auch in Vorträgen.

 

„Ich möchte aufzeigen, welche Faktoren bei der Entwicklung von chronischen Schmerzsyndromen eine Rolle spielen können und wie man sie therapieren kann.“ Die Palette reicht dabei von Medikamenten über Bewegungstherapie, Akupunktur oder Nervenstimulation bis hin zu Entspannungstechniken. Zudem wird der Leitende Oberarzt einen Blick in die Zukunft und die Möglichkeiten, die er für die Schmerztherapie in Haßfurt sieht, werfen. Schon ab Mai 2018 soll es eine ambulante schmerztherapeutische Sprechstunde geben. Doch Clemens Haberer könnte sich vorstellen gar noch einen Schritt weiterzugehen. „Längerfristig könnte es durchaus auch den Aufbau einer Schmerztagesklinik geben“, erlaubt er einen kleinen Blick in seine Ideen, die bisher aber noch nicht konkretisiert wurden.

Anmeldungen zum Vortrag von Clemens Haberer sind unter Tel. 09521/94 20-0 oder www.vhs-hassberge.de nötig.

Der nächste Vortrag in der Reihe findet am 19. Februar statt. Dann informiert der neue Chefarzt der Chirurgie, Dr. Steffen Amend, über Neuerungen in der Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie.
„Moderne Methoden im Bereich der Gynäkologie“ beleuchtet Dr. Matthäus Kupietz, Facharzt für Gynäkologie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, am Montag, 12. März.
Einen Doppelvortrag gibt es am 16. April. Dann befassen sich Dr. Steffen Amend und Dr. Frank Schröder, Chefarzt der Akutgeriatrie, mit dem Thema „Knochenbrüche im Alter und deren Behandlungsmöglichkeiten“.
Abgeschlossen wird der Reigen der Vorträge im Frühjahr dann am Montag, 14. Mai mit Dr. Gabriele Hennig. Die Leitende Oberärztin der Sektion Gefäßchirurgie am Haus Haßfurt referiert dann über „Varizen – ambulante und stationäre Therapiemöglichkeiten“.


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