Seit 01.09.2015 trägt der Landkreis Haßberge den Titel "Gesundheitsregion Plus" und ist bestrebt, bedarfsgerechte Projekte sowie Initiativen zu entwickeln und durchzuführen. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheitsförderung und Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu stärken.

 

Einige der Projekte wurden bereits erfolgreich in Zusammenarbeit mit den Haßberg-Kliniken durchgeführt, weitere Aktionen sind in Planung.

 

 

Informationstag "Mein Freiraum. Meine Gesundheit. Mein Alter.", 18. November 2017

Am Samstag, den 18. November 2017 findet ein Informationstag zum Jahresschwerpunktthema des Bayerischen Gesundheitsministeriums "Gesund älter werden" in der Ganztagesstätte "Silberfisch" am Schulzentrum Haßfurt, Dürerweg 22 in Haßfurt statt.

Programm und Inhalte finden Sie in unten stehendem Folder.

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Famulaturprojekt "Mainsommer" 2017

Vom Hörsaal in die Haßberge

Famulaturprogramm „Main Sommer“ in der Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge


Viele bayerische Regionen stellen sich aktuell der Herausforderung, Nachwuchsärzte für ihre Kommunen zu gewinnen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) nehmen den Fachkräftemangel ebenso wahr und unterstützen niederlassungswillige Jung-Mediziner in regel- bzw. unterversorgten Gebieten mit Zuschüssen, um die Attraktivität zur Niederlassung zu erhöhen. Auch in der Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge wurde in den letzten Monaten intensiv diskutiert, mit welchen Maßnahmen Mediziner in den Landkreis gelockt werden können.

Aktuell ist die hausärztliche Versorgung für den Bereich Haßfurt mit einer Versorgungsquote von 98,5 Prozent regelversorgt, für den Bereich Ebern gilt sogar eine Überversorgung mit 126,5 Prozent. Anhand dieser Quoten legt die Kassenärztliche Vereinigung Bayern fest, ob sich in einer Planungsregion überhaupt ein williger Arzt niederlassen darf. Die Quote dient auch als Richtwert für Fördermöglichkeiten.

 Zur Versorgungsquote wird von der KVB auch immer das Durchschnittsalter der Mediziner im Versorgungsbereich erhoben. Hier zeigt sich, dass der Landkreis zwar aktuell gut versorgt, aber das Durchschnittsalter unserer Hausärzte mit 54,6 bzw. 55,8 Jahren relativ hoch liegt. In zehn bis 15 Jahren wird also – wenn nicht adäquat nachbesetzt werden kann – eine große Lücke entsteht, wenn viele Hausärzte in den Ruhestand gehen. In einem Zukunftsforum, das im Oktober 2016 stattfand diskutierten Mediziner, Bürgermeister und Kreisräte im Beisein von Staatsministerin Melanie Huml (StMGP) Lösungsansätze für dieses Dilemma.

Deutlich wurde bei der Veranstaltung, dass es künftig nicht mehr nur alleine von den Ärzten geschafft werden kann, den Nachwuchs zu sichern, sondern dass es im Miteinander mit Kommunen und anderen Verantwortlichen vor Ort geschehen muss. „Die Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge will deshalb einen neuen Weg gehen“, so Landrat Wilhelm Schneider.
 
Aktuell arbeitet eine Projektgruppe ein Programm aus, um erstmalig im Sommer 2017 ein strukturiertes Famulaturprogramm in den Haßbergen anzubieten. Das Projekt läuft unter dem Arbeitstitel „Main Sommer“. Der Ansatz ist, die Famulatur als Pflichtpraktikum im Medizinstudium zu nutzen, um Studierenden sowohl den Beruf des Hausarztes als auch die Region schmackhaft zu machen. Nebenbei knüpfen die Studierenden Kontakte zu ansässigen Medizinern und Schlüsselpersonen vor Ort. Innerhalb dieses viermonatigen Praktikums ist seit Kurzem ein Monat in einer Hausarztpraxis vorgeschrieben. In der Regel suchen sich die Studierenden ihre Praxis selbst aus und bereits in der Vergangenheit haben bereits einige Hausärzte im Landkreis seit Längerem immer wieder erfolgreich Famulanten begleitet.

Das Famulaturprogramm könnte auch als Famulatur plus bezeichnet werden. Bis zu zehn Studierende können – auf Wunsch - gemeinsam untergebracht werden, es soll auch Unterstützung bei der täglichen Fahrt zur Praxis und zurück geben. Jeder Teilnehmer geht tagsüber in seine jeweils zugeteilte Hausarztpraxis. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Gruppenangebote an einigen Abenden und Wochenenden. So sollen die Studierenden die Möglichkeit erhalten Inhalte, die im theoretischen Studium zu kurz kommen zu vertiefen. Beispielsweise sind Ultraschallkurse, praktisches Üben von chirurgischen Nahttechniken oder der Umgang mit Patientenverfügungen geplant. Bei Interesse sollen die Studierenden auch den Notarzt oder die Bereitschaftspraxis kennenlernen dürfen. Auch die Vernetzung untereinander und das Kennenlernen von wichtigen Ansprechpartnern im Landkreis sollen nicht fehlen. Deshalb sind Freizeitangebote wie ein Biergartenbesuch gemeinsam mit Ärzten der Haßberg-Kliniken geplant.

In der Neujahrswoche hat die Projektgruppe Medizinstudierende aus dem Landkreis Haßberge zu einem Frühstück eingeladen und sie nach ihren Wünschen und Vorstellungen befragt. Sechs junge Nachwuchsmediziner waren beim Frühstück anwesend. Allesamt haben mitgeteilt, dass sie später einmal in die Region zurückkommen und hier als Arzt arbeiten möchten. Ähnliche strukturierte Angebote wie das Famulaturprogramm gibt es in Bayern allenfalls eine Handvoll. Insofern bestehen gute Chancen, die Region für Medizinstudierende attraktiv und für Ortsfremde bekannt zu machen.

Der Bewerbungszeitraum für das Programm wird im Zeitraum März/April stattfinden. Die Famulatur selbst ist für September 2017 angesetzt. Medizinstudierende, die sich vorab über das Projekt informieren möchten können sich an die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Tina Lenhart wenden, Telefon 09521/27-490 oder gesundheitsregion@hassberge.de.
 

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Landkreis Haßberge macht mobil gegen Diabetes



Mit der Initiative „Der Landkreis Haßberge bewegt sich“ setzt der bereits als ‚GesundheitsregionPlus‘ ausgezeichnete Kreis in Unterfranken einen weiteren Meilenstein bei der Gesundheitsförderung seiner Bewohner. Zwölf Kooperationspartner* haben sich für mehr Aufklärung und Bewegungsangebote vor Ort zusammengeschlossen. Bei der Auftaktveranstaltung am 19. Mai in Haßfurt können sich Besucher auch am Stand des Diabetes-Spezialisten Novo Nordisk informieren.


Aktuelle Daten zeigen, dass die Volkskrankheit Diabetes auch im Landkreis Haßberge auf dem Vormarsch ist: Bei mehr als 7.800 (9,24 Prozent) der rund 85.000 Einwohner war Ende 2015 die chronische Stoffwechselstörung diagnostiziert.1,2 Dazu kommen viele Menschen mit Risikofaktoren oder einem bisher unentdeckten Diabetes. Der Landkreis Haßberge stellt sich dieser Herausforderung mit einer breit angelegten Aufklärungs- und Bewegungsinitiative, die die Bevölkerung für die Erkrankung sensibilisieren und für einen aktiven Lebensstil begeistern soll. Diabetes-Behandler, Krankenkassen, Sportvereine, Volkshochschulen und Unternehmen ziehen dabei an einem Strang. Ab Mitte Mai laden sie zu mehr als 20 Veranstaltungen wie Gesundheitstagen, Radtouren, Laufevents, Kursen zur Fußpflege und Diabetikertreffen ein.


Der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk unterstützt die Initiative im Rahmen seines Konzepts „Changing Diabetes® - Diabetes verändern“. Dazu gehört, die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für Diabetes zu erhöhen und in enger Zusammenarbeit mit Gesundheitspartnern nachhaltige Verbesserungen für Betroffene zu erreichen. „Im Landkreis Haßberge ist es in vorbildlicher Weise gelungen, viele Akteure an einen Tisch zu bringen und ein umfangreiches Angebot auf die Beine zu stellen um Diabetes zu verändern“, würdigt Tina Abild Olesen, Geschäftsführerin Novo Nordisk Deutschland, das Projekt und wünscht allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung.
Engagement, das bewegt


Ein Diabetes-Markt am 19. Mai von 14 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz in Haßfurt bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe. Am Stand von Novo Nordisk können sich die Besucher über Diabetes und Adipositas informieren.

Zu einem aktiven Lebensstil mit viel Bewegung ruft das Unternehmen bei zwei
Laufevents auf: Am 8. Juli findet der Novo Nordisk Halbmarathon beim
Kappelseelauf des 1. FC Rentweinsdorf statt. Die Anmeldung ist unter
www.kappelseelauf.de möglich. Beim Zabelstein-Run in Westheim am 1. Oktober
ist Novo Nordisk Namenspatron des Hobby-Laufs über 5,6 Kilometer. Hier erfolgt
die Anmeldung unter www.zabelstein-runners.de. Auch bei diesen
Veranstaltungen ist Novo Nordisk mit Informationen für alle Besucher vertreten.
* Kooperationspartner der Initiative: GesundheitsregionPlus Landkreis Haßberge,
Stadt Haßfurt, Novo Nordisk Pharma GmbH, AOK Bayern, SKD BKK,
Medizinisches Versorgungszentrum der Haßberg-Kliniken, Beurer GmbH,
Bayerischer Landessportverband - Kreisverband Haßberge, Injoy International
Sports- & Wellnessclub, TSV Westheim, Bike Emotions, Volkshochschule
Landkreis Haßberge

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Gesundheitsregion Plus und Haßberg-Kliniken auf Klinikmesse Erlangen

Seit vielen Jahren nehmen Vertreter der Haßberg-Kliniken regelmäßig an der jährlichen Klinikmesse in Erlangen teil, um medizinischen Nachwuchs für die Kliniken zu gewinnen.


Auf der Messe im Redoutensaal haben Medizinstudenten die Möglichkeit, sich in persönlichen Gesprächen mit den Klinikrepräsentanten über Famulaturen, Pflegepraktika, Nebenjobs, Doktorarbeit oder Assistenzarztstellen zu informieren und auszustauschen.


Neben Chefarzt PD Dr. Frank Schröder, Personalleiter Bernhard Klein und Öffentlichkeitsreferentin Karin Kramer von den Haßberg-Kliniken ist am 31. Mai 2017 erstmals auch Tina Lenhart von der Gesundheitsregion Plus an einem gemeinsamen Stand vor Ort, um angehende Mediziner vom Landkreis Haßberge zu überzeugen.

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Fotoausstellung "MUT-TOUR" im Krankenhaus Haßfurt

Unter dem Kampagnentitel „Bitte stör mich!“ gibt es bayernweit viele Aktionen rund um den Themenkomplex Depression, dem Jahresschwerpunktthema des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, das jährlich wechselt.


Eine dieser Aktionen ist die sogenannte Mut-Tour. Dabei handelt es sich um eine Radtour, die in zweijährigem Abstand quer durch Deutschland führt. Auf diesen Reisen sind Personen mit und ohne Depressionen gemeinsam unterwegs, um aufzuklären und Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen. Mittlerweile sind bereits über 100 Personen für die Mut-Tour geradelt und haben in 23 Etappen mehr als 14.000 km hinter sich gebracht. Die Eindrücke dieser Reise durch Deutschland wurden auf Fotos festgehalten.


Noch bis zum 1. Mai 2017 wird die Fotoausstellung zur „Mut- Tour“ auf dem Verbindungsgang zwischen der Zentralen Patientenaufnahme und der Bereitschaftspraxis im Krankenhaus Haßfurt präsentiert.
Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsaktion der Gesundheitsregion Plus und der Haßberg-Kliniken.

 

 

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