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Ausbildung zum Krankenpflegehelfer (m/w/d)

Informationen zur Ausbildung

Der Pflegefachhelfer ist der Assistent der examinierten Pflegekraft und unterstützt sie bei deren Aufgaben, z.B. bei der Krankenbeobachtung oder beim Durchführen von prophylaktischen Maßnahmen. Der Pflegefachhelfer übernimmt aber auch eigenverantwortlich Tätigkeiten der Pflege auf Anordnung einer examinierten Pflegekraft.

Zu den Aufgaben des Pflegefachhelfers zählen zum Beispiel die Unterstützung eines Menschen bei der Nahrungsaufnahme, das Umbetten, der Toilettengang, die Kontrolle von Blutdruck, Puls und Temperatur, die Patientenbegleitung zu Untersuchungen, die Körperpflege, das Richten der Betten, und auch Schreibarbeiten bezüglich der Dokumentation der durchgeführten pflegerischen Tätigkeiten.

Pflege lernen heißt:

  • Aneignen von Wissensinhalten im Rahmen eines individuellen Lernprozesse
  • Lernfeldkonzept und Auswahl verschiedener Lernmethoden
  • Verknüpfung theoretischer und praktischer Lerneinheiten
  • Selbstständiges Lernen

Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung dauert 1 Jahr und beginnt zweimal im Kalenderjahr, jeweils zum 1. April und zum 1. September.

Die Probezeit beträgt 3 Monate. In dieser Zeit können Sie überprüfen, ob sich Ihre Vorstellungen vom Beruf erfüllen und Sie den Anforderungen der Ausbildung gewachsen sind.

Die Ausbildung verläuft in theoretischen und praktischen Blöcken und umfasst:

  • in der Theorie: 600 Stunden
  • in der Praxis: 1000 Stunden im stationären Bereich, davon mindestens 120 Stunden in der Altenpflege 

Wir starten mit einem Einführungsblock. Hier wird eine fundierte Grundlage gelegt, damit unsere Schüler den ersten Einsatz auf Station meistern können.  

Ausbildungsvergütung: 

  • Nach Tarifvertrag des öffentlichen Dienst - aktuell 850,00 €

Zusätzlich erhalten unsere Auszubildenden:

  • vermögenswirksame Leistungen
  • Zulagen für Schicht- und Wochenendarbeit
  • vergünstigte, abwechslungsreiche Verpflegung in der betriebseigenen Cafeteria

Den Abschluss der Ausbildung bildet eine staatliche Prüfung mit:

  • Schriftlicher Prüfung
  • Praktischer Prüfung
  • Mündlicher Prüfung


Gesetzliche Grundlagen für die Ausbildung:

  • Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege (Krankenpflegegesetz - KrPflG, 2003)
  • Berufsfachschulordnung Pflegeberufe (BFSO Pflege, letzte Änderung Juni 2018)
  • Lehrplanrichtlinien für die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe (September 2007)

Praktische Ausbildung

Für die praktische Ausbildung bieten wir viele Fachgebiete an. Die Auszubildenden können sich somit einen guten Überblick über alle Bereiche verschaffen.

  • Innere Medizin (Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Onkologie …)
  • Chirurgie (Visceralchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie …)
  • Gynäkologie, Urologie
  • Altenpflege

Die praktische Ausbildung wird durch zwei Instrumente sichergestellt:

  • Praxisbegleitung- die Lehrkräfte unserer Schule begleiten die Auszubildenden durch die praktische Ausbildung
  • Praxisanleitung- die praktische Ausbildung und Betreuung erfolgt durch pädagogisch qualifizierte PraxisanleiterInnen.  Zusätzlich führen freigestellte PraxisanleiterInnen stationsübergreifend unsere Auszubildenden schrittweise an ihre zukünftigen Aufgaben heran.

Praxisanleiter/innen als Verknüpfung von Theorie und Praxis 

Acht freigestellte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sowie über 60 zur Praxisanleitung qualifizierte Kolleginnen und Kollegen in den Einsatzgebieten übernehmen während der Ausbildung in unseren Trägerhäusern (Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt und Haßberg-Kliniken in Haßfurt und Ebern) die praktische Anleitung und Begleitung der Auszubildenden am jeweiligen Arbeitsplatz.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter unserer Kooperationspartner in der ambulanten sowie psychiatrischen Pflegeausbildung. Dabei bilden diese pädagogisch qualifizierten Pflegefachkräfte die Brücke zwischen der theoretischen und der praktischen Ausbildung und sind vielfältig sowie sehr eng mit uns als Schule verbunden.

Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 60 Stunden in folgenden Themenbereichen:

  • Grundlagen der Pflege: 160 Stunden
  • Berufs-, Rechts-, Sozialkunde: 120 Stunden
  • Pflege und Betreuung: 240 Stunden
  • Deutsch und Kommunikation: 80 Stunden

Die theoretische Ausbildung, vor allem im Themenbereich Gesundheits- und Krankenpflege ist sehr praxisnah konzipiert. In unserem sehr gut ausgestatteten Demoraum findet fachpraktischer Unterricht statt. Hier können unsere Schüler theoretisch Gelerntes praktisch umsetzen und üben.

Perspektiven

Nach erfolgreichem Abschluss der einjährigen Ausbildung erhalten die Absolventen die Zugangsvoraussetzung für die dreijährige Ausbildung zum/zur Gesundheits- und KrankenpflegerIn.


Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wird der Bedarf an Pflegekräften deutlich steigen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben gute Chancen in ein Beschäftigungsverhältnis am Leopoldina-Krankenhaus übernommen zu werden. Die beruflichen Perspektiven sind sehr gut.