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Krankenhausseelsorger mit Herz und Seele

Diakon Manfred Griebel kümmert sich um Patienten und deren Angehörige, aber auch um die Mitarbeitenden der Haßberg-Kliniken

 

Haßfurt, 28. April 2022


Manfred Griebel ist seit 25 Jahren Krankenhausseelsorger an den Haßberg-Kliniken und in dieser Funktion ein wichtiger Stützpfeiler für Patient:innen und ihre Angehörigen, aber auch für die Mitarbeiter:innen im Krankenhaus. Er selbst ist katholisch, doch die Frage der Glaubenszugehörigkeit ist für ihn nicht wichtig. Im Mittelpunkt seines Wirkens steht immer der Mensch - unabhängig von Religion, Hautfarbe oder Nationalität. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter mit Familien und  liebt die Natur und seinen Glauben.


Aus dem Glauben schöpft er täglich Kraft für seinen Beruf, der auch seine Berufung ist, und für die Momente, in denen sich alles verdichtet. In denen die Tragik, der Schmerz und die Angst für ihn als Seelsorger mit einer Wucht spürbar werden, die auch er nur schwer aushalten kann. Beispielsweise wenn das Leben eines Patienten nicht gerettet werden kann, wenn letzte Besuche nicht möglich sind, wenn die Corona-Pandemie ihr hässlichstes Gesicht zeigt. Manfred Griebel hat schon viele Patientinnen und  Patienten sowie deren Angehörige  in existentiellen Situationen begleitet. 


Was wahrscheinlich den wenigsten Menschen bewusst ist: er ist in dieser Funktion auch stets für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Krankenhaus da. Denn gerade auch für  das medizinische und pflegende Personal waren und sind die letzten Jahre aufgrund der Corona-Pandemie extrem belastend, zumal sich die Situation in den Kliniken bislang nicht wirklich entspannt hat. Die Angst, selbst zu erkranken oder den Virus mit nach Hause zu tragen, wo möglicherweise die Pflege von alten und kranken Angehörigen ansteht oder Familienmitglieder an einer chronischen Erkrankung leiden, belastet das in Kliniken tätige Personal zusätzlich. 


Wie viele andere auch, haben sie zusätzlich zu ihrem herausfordernden Beruf oftmals ein eigenes “Päckchen des Lebens“ zu tragen. Manchmal gibt es besonders tragische familiäre Schicksale, etwa wenn eine Schwangere ihr Baby verliert, ein Familienmitglied schwer erkrankt oder aber finanzielle Nöte entstehen. Manche Menschen meistern diese Situationen dank eines inneren Schutzpanzers besser, manche sind weniger resilient. 


Das weiß auch Manfred Griebel, der zahlreiche Mitarbeiter:innen aus allen Berufsgruppen schon lange und gut kennt. „Es liegt mir sehr am Herzen, für alle da  zu sein. Viele Kolleginnen und Kollegen fühlen sich, vor allem auch durch zwei Jahre Pandemie, platt und ausgelaugt, schließlich ist der bundesweite Personalmangel an Kliniken nicht neu und das Einspringen bei krankheitsbedingtem Personalausfall oder das ganztägige Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung zehrt an Körper und Seele.“ 


Vorstand Wilfried Neubauer zeigt sich deshalb auch ganz besonders dankbar, seit vielen Jahren einen ebenso erfahrenen wie empathischen Seelsorger an den Haßberg-Kliniken zu haben. „Diakon Manfred Griebel hat immer und für jedermann ein offenes Ohr und ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar, wenn er gebraucht wird. Wir können diesen Dienst an unseren Patientinnen und Patienten, ihren Angehörigen aber auch an unseren Mitarbeitenden nicht genug wert schätzen und sind voller Hochachtung vor dieser unermüdlichen Leistung.“


Gefragt, was die Kraftquelle für seinen täglichen seelsorgerischen Einsatz ist, antwortet Manfred Griebel: „Es ist die Stille, das tägliches Laufen in der Natur und natürlich der Glaube, das Urvertrauen in jedes Gespräch nach dem Motto "Am Ende wird alles gut!", was mir jeden Tag neue Energie verleiht. Darüber hinaus habe ich den Halt meiner Familie und von ein paar ganz engen und wichtigen Freunden.“ 


Der „Menschenfreund“ weiß, dass er ein tragendes Element im Krankenhaus-System ist. Mut machen, in den Arm nehmen, Wochenimpulse zum kurzen Innehalten über das hauseigene Intranet an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verteilen und, zumindest außerhalb von Pandemiezeiten, Sonntagsgottesdienste in der Krankenhaus-Kapelle zu halten – all dies wird er hoffentlich noch lange an diesem seinen Platz ausüben können.