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Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten

Katrin Günter, Florian Karl und Niklas Marquart haben ihre Ausbildung bei den Haßberg-Kliniken abgeschlossen 

 

Haßfurt, 13. August 2020

 

Eine Ausbildung bei den Haßberg-Kliniken? Da denken die meisten natürlich an die zur Pflegefachkraft. Im Krankenhaus können aber auch zahlreiche andere Berufe erlernt werden. Zwei junge Herren und eine Dame, die genau das gemacht haben, konnten jetzt ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Zwei von ihnen waren dabei „Ersttäter“.

„Die Ausbildung genießt bei uns einen hohen Stellenwert“, erklärt Dr. Vera Antonia Büchner. „Wir wollen möglichst vielen jungen Menschen die Chance geben, bei uns ihre ersten Schritte im Berufsleben zu machen.“ Dass es dabei nicht immer um Krankenpflege gehen muss, wurde in dieser Woche deutlich, als die neue Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken erstmals in ihrer noch jungen Amtszeit drei Auszubildenden zum erfolgreichen Abschluss der Lehrzeit gratulieren konnte: einem Koch, einer Medizinischen Fachangestellten und einem Fachinformatiker für Systemintegration.

„Es freut mich, dass wir Ausbildungsstellen in vielen Bereichen – auch in nicht medizinischen anbieten – können“, sagt Dr. Vera Antonia Büchner. Das Spektrum wurde dabei in den vergangenen Jahren sogar noch erweitert. Zwei der drei Azubis, die ihren Abschluss geschafft haben, waren nämlich die „Ersten ihrer Art“: Niklas Marquart aus Wonfurt und Katrin Günter aus Ebrach.

Die wurde zur Medizinischen Fachangestellten ausgebildet, hauptsächlich in der Zentralen Patientenaufnahme. „Aber ich hatte auch die Chance, die Arbeit auf Station oder in den Praxen kennenzulernen“, nennt Kartin Günter ein großes Plus, das ihre Ausbildung von der, die Medizinische Fachangestellte für gewöhnlich in Arztpraxen erhalten, unterscheidet. „Ich habe genau die richtige Wahl getroffen.“ Dabei wollte die Ebracherin ursprünglich in eine andere Richtung gehen, musste sich dann aber „umorientieren“. „Ich habe vom ersten Tag an großes Vertrauen gespürt und durfte auch selbständig sehr viel machen. Das Team war toll und ich habe mich richtig wohl gefühlt.“ Im Rückblick war die „Umorientierung“ für sie ein Glücksfall. Aber auch für das Krankenhaus. „Sie hat sich sehr gut eingefügt“, lobt Praxisanleiterin Susanne Marquart ihre erste Azubine. „Wir sind stolz auf sie und auf ihren guten Abschluss.“ Der ist für Katrin Günter übrigens nicht das Ende der Lehrzeit, sondern der Einstieg in eine weitere. Sie bleibt den Haßberg-Kliniken erhalten und startet im Herbst in die Ausbildung zur Pflegefachkraft. 

Auch Niklas Marquart wird vorerst weiter für die Haßberg-Kliniken arbeiten. Der Wonfurter hat einen Beruf erlernt, an den man bei einem Krankenhaus sicherlich erst einmal nicht denkt. Er ist jetzt Fachinformatiker für Systemintegration, der erste, der jemals vom Kommunalunternehmen ausgebildet wurde. „Er war immer engagiert und hat das sehr gut gemacht, inklusive seiner Prüfungen“, lobt Ausbilder Jan Schmitt seinen Schützling. Der hatte den Beruf bei einem Infotag in Würzburg, bei dem sich zahlreiche Ausbildungen vorstellten, für sich entdeckt. „Davor hätte ich nie gedacht, dass ich meine Lehrzeit in einem Krankenhaus verbringen würde“, schmunzelt er. Gefallen haben ihm die Jahre dann aber richtig gut. „Die Aufgaben sind sehr vielfältig und abwechslungsreich“, beschreibt er seine Ausbildung. Die Fachinformatiker für Systemintegration kümmern sich an den Haßberg-Kliniken zum einen um die Hardware – sprich um die Rechner auf den Stationen oder um die Server – betreuen aber auch das Netzwerk und das Klinik-Information-System (KIS), das von der Abteilung mit aufgebaut wurde.

Im Gegensatz zu Niklas Marquart und Katrin Günter ist Florian Karl gewissermaßen ein „alter Hase“, zumindest was seinen Ausbildungsberuf angeht. Bereits seit vielen Jahren kümmern sich die Haßberg-Kliniken um den Koch-Nachwuchs in der Region. Nur hier kann man den Beruf lernen. Die Küche des Krankenhauses ist dabei eine wahre „Talentschmiede“. In zahlreichen Gasthäusern oder Kantinen im Landkreis stehen Köche und Köchinnen am Herd, die ihr Handwerk bei Rudolf Firnstein und seinen Vorgängern als Küchenchef gelernt haben. Auch Florian Karl hat nach seiner Ausbildung eine Anstellung in der Gastronomie gefunden. Der Oberschleichacher arbeitet künftig im Hotel Weingut Goger in Sand am Main. „Er war und ist ein fleißiger Kerl“, lobt Rudolf Firnstein seinen Schützling, für den der Koch so etwas wie sein Traumberuf ist. „Ich habe schon als Kind immer viel in der Küche mitgeholfen.“ Deswegen entschied er sich in der Schulzeit auch ganz bewusst für ein Praktikum in der Küche der Haßberg-Kliniken. Spätestens danach war Florian Karl klar, dass er Koch lernen wollte. „Ich bin sehr gut aufgenommen worden und konnte viel lernen.“ Vor allem die Breite der Aufgaben hat dem Oberschleichacher gut gefallen. Schließlich gilt es, in einem Krankenhaus tagtäglich gut 200 Patienten und Patientinnen zu versorgen, deren Menus nach unterschiedlichen Kriterien zusammengestellt werden. Aber auch die „feine Küche“ stand bei Rudolf Firnstein auf dem Lehrplan. „Die gemeinsame Arbeit für die Abschlussprüfung und das Probekochen dafür“, nennt Florian Karl sein persönliches Ausbildungs-Highlight. Bei dem entdeckte er auch so etwas wie ein Lieblings-Koch-Gericht. „Der Kalbstafelspitz hat mir richtig viel Spaß gemacht!“ Vielleicht wird die Spezialität aber auch bald von einem anderen Rezept abgelöst. Von einem, das Florian Karl in seinem „Abschiedsgeschenk“, das ihm Rudolf Firnstein machte, finden könnte. Der Küchenchef überreichte dem Oberschleichacher nämlich ein 30 Jahre altes Kochbuch, das ihn große Teile seines Berufslebens begleitet hatte, versehen mit einer persönlichen Widmung.

Foto (Marco Heumann): Sie haben ihre Ausbildung bei den Haßberg-Kliniken erfolgreich absolviert (von links): Florian Koch (Koch) mit seinem Küchenchef Rudolf Firnstein, Katrin Günter (Medizinische Fachangestellte) mit ihrer Praxisanleiterin Susanne Marquart sowie Niklas Marquart (Fachinformatiker für Systemintegration) mit seinem Ausbilder Jan Schmitt. Auch Vorstandsvorsitzende Dr. Vera Antonia Büchner (ganz rechts) gratulierte den erfolgreichen Prüflingen.