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Moderne Methoden in der Hernienchirurgie

Dr. med. Mathias Fritz referiert am Montag, 17. Oktober, über moderne Methoden der Hernienchirurgie am Krankenhaus Haßfurt

 

Haßfurt, 6. Oktober 2022

 

Mit einem Vortrag von Dr. med. Mathias Fritz, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, wird die Reihe mit kostenlosen Gesundheitsvorträgen, die die Kliniken seit vielen Jahren gemeinsam mit der Volkshochschule (vhs) und dem Seniorenbeirat anbieten, fortgesetzt. Am Montag, 17. Oktober ab 18.00 Uhr referiert der erfahrene Facharzt in der Stadthalle über die Therapieverfahren bei Gewebsbrüchen. Eine Anmeldung für die Veranstaltung, die als Hybridvortrag stattfindet, ist bei der vhs unter der Telefonnummer 09521/9420-0 unbedingt erforderlich.

Gewebsbrüche sind die häufigsten Erkrankungen in der Chirurgie. Brüche können erworben oder auch angeboren sein. Beispielsweise kann ein Leistenbruch durch einen unvollständig verwachsenen Leistenkanal oder eine Schwäche des Gewebes entstehen. Ursachen für einen „erworbenen“ Leistenbruch können schwere körperliche Arbeit oder bei Frauen die Folge einer Schwangerschaft sein. In allen diesen Fällen können bei diesen Bruch gegebenenfalls Darmanteile durchtreten, was die Gefahr einer lebensbedrohlichen Situation birgt. Da Gewebsbrüche insgesamt nicht spontan verheilen, müssen sie in der Regel operativ behandelt werden.

„Kaum eine andere Erkrankung bietet so viele verschiedene Operationsmöglichkeiten, welche individuell abgestimmt werden müssen“, erklärt Chefarzt Dr. Fritz. In seinem Vortrag wird der Facharzt für Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie, Notfallmedizin und Ernährungsmedizin, der zusätzlich auch einen MHBA-Titel hat, Einblicke in die Erkrankung der Gewebsbrüche und die möglichen Therapieverfahren geben.

Der Vortrag von Dr. med. Mathias Fritz findet als Hybridveranstaltung statt. Interessierte können selbst entscheiden, ob sie in die Stadthalle kommen oder den Vortrag online sehen wollen. Eine telefonische Anmeldung ist in beiden Fällen nötig (09521/94200). Beim Zugang zur Stadthalle (Einlass ab 17.30 Uhr) gelten die aktuellen Corona-Regeln.