03.12.2018

Hohe Wertschätzung, gute Perspektiven

Acht Damen und vier Herren haben in Haßfurt den praktischen Teil ihrer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger aufgenommen


Haßfurt, 27. Dezember 2018

 

 

Seit über 50 Jahren werden am Haßfurter Krankenhaus erfolgreich Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger ausgebildet. In diesem Herbst haben wieder zwölf Damen und Herren an der Berufsfachschule für Krankenpflege Haßfurt/Schweinfurt den Sprung ins Berufsleben gewagt. In dieser Woche begann für zwölf von Ihnen der praktische Teil der Ausbildung im Haßfurter Krankenhaus.

 

 

„Endlich ist es soweit!“ Eva Hückmann fasst zusammen, was wohl am Montagmorgen in den Köpfen der acht jungen Damen und vier Herren vorging, die im Klassenzimmer der Krankenpflegeschule Platz genommen hatten. Im Oktober hatten sie ihre Ausbildung begonnen. Zunächst standen acht Wochen Theorie, der für diesen Jahrgang in Schweinfurt stattfindet, auf dem Ausbildungsplan.

Seit Montag jedoch lernen die angehenden Kranken- und Gesundheitspfleger endlich die Praxis kennen. Betreut werden sie dabei von den Praxisanleiterinnen Eva Hückmann und Marina Benkert sowie von Lehrkraft Anne Mahler. In den kommenden Wochen gilt es, auf den unterschiedlichen Stationen in den Häusern Haßfurt und Ebern der Haßberg-Kliniken die ersten praktischen Schritte zu gehen und bisher schon in der Theorie Gelerntes anzuwenden.

 

„Wir bieten einen Beruf, der sehr interessant und vielfältig ist und mit Blick auf die Zukunft viele Möglichkeiten eröffnet“, erklärt Anne Mahler. Die Palette an späteren Tätigkeitsfeldern reicht von der klassischen Pflege im Krankenhaus über die Arbeit in Pflegediensten bis hin zum Sprungbrett für Berufe im Pflege- oder Gesundheitsmanagement, das die Ausbildung auch bieten kann. 

 

Zum Start in den praktischen Teil gab es am Montag einen Einführungstag. Neben Vorträgen zur Handhygiene oder Deeskalationsstrategien standen dabei auch das Kennenlernen oder praktische Tipps, wie der Umgang mit den Krankenhausbetten, im Mittelpunkt. „Es war uns wichtig, die Schülerinnen und Schüler gemeinsam willkommen zu heißen und ihnen einen ersten Eindruck von der Atmosphäre in unserem Haus zu vermitteln“, berichtet Eva Hückmann, die seit Jahren angehende Pflegefachkräfte bei den ersten Schritten in der Praxis zur Seite steht. „Wichtig wird sein, dass es uns gelingt, den Schülerinnen und Schülern die Angst zu nehmen.“ Sei es die vor Fehlern oder die vor Begegnung mit Krankheiten, Kranken oder gar dem Tod.

 

Die  jungen Damen und vier Herren, die im Oktober in der gemeinsamen Krankenpflegeschule des Leopoldina Krankenhauses in Schweinfurt und der Haßberg-Kliniken in Haßfurt ihre dreijährige Ausbildung begonnen haben, haben sich keinen einfachen, aber in jedem für einen Beruf entschieden, der hohe Wertschätzung in der Bevölkerung genießt. Und auch für einen, der immer gefragter werden wird und sehr gute berufliche Perspektiven bietet.  

 

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung können bis 2030 mehrere Hunderttausend Vollzeitstellen in der Pflege nicht mehr besetzt werden, weil es am qualifizierten Personal fehlt. Eine Lücke, die natürlich nicht von Haßfurt aus gefüllt werden kann. Aber als Ausbilder in der Region genießt die Krankenpflegeschule einen hohen Stellenwert und einen guten Ruf. Schon in den vergangenen Jahren fanden alle Absolventen eine Anstellung im Bereich der Pflege oder entschieden sich für eine direkte Weiterbildung. 

 

„Wir wollen auch in Zukunft qualifiziertes Personal aus der und für die Region ausbilden“, macht Anne Mahler klar und erinnert daran, dass man sich jetzt für den Ausbildungsstart im Oktober 2019 bewerben kann.

 

Foto (Marco Heumann):

Diese acht jungen Damen und vier Herren – im Bild mit Lehrerin Anne Mahler und den Praxisanleiterinnen – haben in dieser Woche im Haus Haßfurt den praktischen Teil ihrer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger begonnen.

 


Kliniken