09.05.2018

Spinnennetze schimmern unter der Haut

Fortsetzung der Gesundheitsvorträge von Haßberg-Kliniken und vhs am 14. Mai mit Dr. med. Gabriele Hennig


Haßfurt, 8. Mai 2018

 

 

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (vhs) bieten die Haßberg-Kliniken auch in diesem Frühjahr eine Reihe von kostenlosen Gesundheitsvorträgen im Konferenzhaus des Ärztehauses 1 an. Am Montag, 14. Mai, ab 19.30 Uhr, wird die Serie der Patientenvorträge mit Dr. Gabriele Hennig fortgesetzt. Die Leitende Oberärztin der Sektion Gefäßchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken referiert über das Thema „Varizen – ambulante und stationäre Therapiemöglichkeiten“. 

 

Der Volksmund nennt sie gerne „Besenreiser“. Sie tauchen bevorzugt an Beinen auf und ähneln ein wenig Spinnennetzen, die sich direkt unter der Hautoberfläche bilden. Meist harmlos, aber oft auch Vorstufe oder ein Hinweis auf Krampfadern, die im medizinischen Fachjargon Varizen genannt werden.

 

„Sie sind längst zu einer Volkskrankheit geworden“, erklärt Dr. Gabriele Hennig. Ursache sind erweiterte Venen, die Knäuel bilden und sich wulstartig unter der Haut schlängeln. Untersuchungen haben ergeben, dass 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland minimale Venenerweiterungen aufweisen, die allerdings keinen Krankheitswert haben. Weitere 30 Prozent leiden an behandlungsbedürftigen Krampfadern. 

 

In Haßfurt werden jährlich gut 150 Operationen der Krampfadern stationär durchgeführt, dazu kommen rund 40 ambulante Eingriffe. Was genau dabei gemacht wird, erläutert Dr. Gabriele Hennig bei ihrem Vortrag am Montag, 14. Mai. Unter anderem geht sie dabei auf Sklerosierung (Verödung) und die Operations-Methoden Seitenastexhairese, Crossektomie und Stripping ein, bei denen die betroffenen Venen gezogen werden. Zudem wird auch die endovenöse Radiofrequenzapplation vorgestellt, ein neues Verfahren, bei dem ein Katheter in die Vene eingebracht und diese mit Hilfe von Strom verödet wird.

 

Auch die möglichen Ursachen von Varizen wird die Leitende Oberärztin der Sektion Gefäßchirurgie erläutern. „Wer viel steht oder sich zu wenig bewegt, ist besonders gefährdet“, führt sie aus. Ausreichend Trinken, die richtige Ernährung oder tägliche kalte Duschen für die Beine seien gute Maßnahmen um Krampfadern zu vermeiden.

 

Anmeldungen zum Vortrag sind unbedingt erforderlich unter Tel. 09521 / 94 20-0 oder im Internet unter www.vhs-hassberge.de

 


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