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„Ab sofort wieder für alle Mamas von Neugeborenen da“

Hebammensprechstunde ab 16./17. Mai wieder im Ärztehaus 2 am Haßfurter Krankenhaus

 

Haßfurt, 14. Mai 2020

 

Ab dem kommenden Wochenende gibt es am Haßfurter Krankenhaus wieder eine Hebammensprechstunde. Der durch Corona unterbrochene Service kann ab 16. und 17. Mai wieder an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10.00 bis 14.00 Uhr von Wöchnerinnen und ihrem Nachwuchs in Anspruch genommen werden. Natürlich gelten dabei die derzeit üblichen Hygieneregeln.

„Das ist einfach eine tolle Sache!“ Wenn Petra Reichert-Wittke nach knapp einem Jahr Hebammensprechstunde Bilanz zieht, dann fällt die durchweg positiv aus. „Wir können ein Angebot machen, das im ländlichen Raum alles andere als selbstverständlich ist“, Seit Juni vergangenen Jahres stehen 17 niedergelassene Hebammen aus dem Landkreis im Wechsel an Wochenenden und Feiertagen von 10.00 bis 14.00 Uhr werdenden und frisch gebackenen Müttern im Ärztehaus 2 der Haßberg-Kliniken mit Rat und Tat zur Seite. 

Das Projekt wird mit Fördergeldern des Freistaats Bayern und des Landkreises finanziert. Es gilt als echtes Musterbeispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Haßberg-Kliniken, niedergelassenen Hebammen und der Gesundheitsregion Plus am Landratsamt. „Jeder bringt sich mit seinen Stärken ein“, freut sich Petra Reichert-Wittke über das Miteinander. „Gemeinsam können wir einiges erreichen und haben auch schon viel geschafft.“

Seit der Einführung wird das Angebot gut angenommen. Regelmäßig kommen junge Eltern, die Rat und Hilfe kommen vorbei. Sei es, weil die Hebamme, die sie eigentlich betreut, nicht greifbar ist, oder weil sie nach der Geburt keine Hebamme gefunden haben, die die Betreuung übernimmt. Seit März jedoch konnte die Sprechstunde wegen der Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Jetzt geht die Auszeit zu Ende. 

„Wir sind ab sofort wieder für alle Mamas von Neugeborenen da“, freut sich Petra Reichert-Wittke über die Wiederaufnahme. Am Samstag, 16. Mai, ab 10.00 Uhr geht es wieder los. Natürlich unter den derzeit gültigen Hygiene- und Abstandsbedingungen. Die Hebammen tragen Schutzausrüstung und Mundschutz, den auch die frisch gebackenen Mütter aufsetzen müssen. Bei der Behandlung und Beratung dürfen nur die Hebamme und ein Elternteil im Zimmer sein.

Termine werden nur nach telefonischer Voranmeldung unter 09521/28-2372 vergeben. „Wir wollen versuchen, Wartezeiten zu verhindern oder so kurz wie möglich zu halten“, erklärt die Geburtshelferin aus Oberaurach. Bevor die Hebamme sich Baby und Mama widmet, muss ein Screening-Fragebogen zu möglichen Erkrankungen ausgefüllt werden. Der Besuch in der Sprechstunde wird zudem mit Telefonnummer und Adresse der Eltern dokumentiert. 

„Nur so können wir im Falle einer Ansteckung die Infektionskette nachvollziehen“, berichtet die erfahrene Hebamme und hofft, dass sich Eltern, die Hilfe brauchen, von den Vorsichtsmaßnahmen nicht abschrecken lassen. „Ohne die geht es leider im Moment nicht. Und wir kennen das ja inzwischen alle aus vielen anderen Bereichen.“

Kommen dürfen alle Mamas, die mit ihren Babys Unterstützung brauchen oder Fragen haben, egal ob sie ihr Kind im Haßfurter Krankenhaus auf die Welt gebracht haben, oder nicht. Die Nähe zum Krankenhaus ist aber für Petra Reichert-Wittke und ihre Kolleginnen dennoch ein wichtiger Aspekt des Projekts. Ganz bewusst haben sich die Geburtshelferinnen für einen Standort nahe am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken entschieden. „Wir wollen Nähe zur Geburtsstation zeigen, mit der wir sehr gut zusammenarbeiten.“ Für deren Erhalt hatten sich auch die niedergelassenen Hebammen in der Vergangenheit nachhaltig stark gemacht.

Auch ihnen und ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass der Kreißsaal der Haßberg-Kliniken nicht schließen musste, sondern durch den Defizitausgleich aus München, auch mittelfristig eine Zukunft hat. „Damit haben wir fast schon ein Alleinstellungsmerkmal als Krankenhaus in einer ländlichen Region“, freut sich auch die neue Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken, Dr. Vera Antonia Büchner, über die tolle Arbeit der Hebammen.  

Foto: Sybille Thomé