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AKUTGERIATRIE

Ziel dieser Abteilung ist es, die Selbständigkeit der Patienten bis ins hohe Alter zu erhalten. Bei älteren Patienten bestehen gute Erfolgsaussichten, wieder unabhängig zu werden und nach einem Krankenhausaufenthalt wegen schwerer Krankheiten sicher nach Hause zurückzukehren. Dazu ist es notwendig, dass sich ein multiprofessionelles Team intensiv um diese Patienten kümmert. Hierfür wurde am Haus Haßfurt ein Neubau errichtet, welcher speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist. 

Bei geriatrischen Patienten liegen meist mehrere akute und chronische schwere Erkrankungen gleichzeitig vor. Oft bestehen nicht nur körperliche Symptome, wie Schmerzen, Gehstörungen, Fehl- und Mangelernährung, Schwäche oder Bettlägerigkeit, sondern auch psychische Probleme wie Depression, Vergesslichkeit oder Antriebsmangel. Wir helfen dabei, die Pflegebedürftigkeit zu reduzieren, gesundheitliche Einschränkungen auszugleichen, Krankheiten zu bewältigen und die Lebensqualität insgesamt zu steigern.

Ältere Patienten mit akuten Verschlechterungen können direkt vom Hausarzt, von zuhause oder aus dem Heim eingewiesen werden. Auch Direktverlegungen aus der Notaufnahme oder aus anderen Klinikabteilungen sind möglich. Unser interdisziplinäres Team besteht aus geriatrisch geschulten Ärzten, Pflegefachkräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychotherapeuten und Sozialpädagogen.

Aufgrund der hohen Akzeptanz in der Bevölkerung und des zunehmenden Bedarfs an Behandlungsplätzen wurde die geriatrische Abteilung im Jahr 2018 erweitert und erstreckt sich nun über das gesamte Talgeschoss des Bettenhauses. Beim Umbau des neuen Traktes wurde neben der Vergrößerung von Zimmern und Nasszellen sowie der Anschaffung von Niedrigflurbetten für alle Patienten darauf geachtet,  auch kognitiv eingeschränkten Menschen möglichst einfach und intuitiv Orientierung zu bieten. Jährlich werden rund 750 Patienten stationär versorgt.

 

 

Medizinische Ziele in der Geriatrie:

Die Abteilung Akutgeriatrie wird internistisch-geriatrisch geführt. Um den Bedürfnissen der älteren Patienten bestmöglich zu entsprechen, legen wir großen Wert auf die Behandlung im therapeutischen Team und auf die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Abteilungen. Es werden alle notwendigen Untersuchungen wie Ultraschall, radiologische Diagnostik, Magen- und Darmspiegelungen oder Labor angeboten.
 

Auf täglichen Visiten sorgen wir für: 

  • Altersgerechte medikamentöse Therapie 
  • Therapie bei Diabetes mellitus und diabetischen Folgeerkrankungen 
  • Ernährungsberatung 
  • Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen 
  • Therapie bei Nierenschwäche
  • Medikamentöse Einstellung bei alterstypischen neurologischen und psychiatrischen  Erkrankungen
  • Schmerztherapie 

Ziele der rehabilitativen Pflege:

Rehabilitative und aktivierende therapeutische Pflege orientiert sich an der Lebensqualität der Patienten. Sie soll die Autonomie der Patienten erhalten oder verbessern. Deshalb bieten wir:

  • Hilfe zum Wiedererlangen oder Erhalt der Selbständigkeit
  • Förderung Ihrer Ressourcen und Rehabilitationsmöglichkeiten
  • Mobilisierung und Lagerung nach Bobath
  • Aktivierung bei Wahrnehmungsstörungen
  • Anleitung und Hilfestellung für Angehörige

Ziele der Physiotherapie in der Geriatrie:

• Wiedererlangen und Erhalten der Mobilität
• Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Schmerzsituation
• Schulung von Bewegungsabläufen und Koordination
• Verbesserung des Gleichgewichts

Ziele der Ergotherapie in der Geriatrie:

  • Erhalt der größtmöglichen Selbständigkeit
  • Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Aktivieren des Bewegungsapparates, Verbesserung des Bewegungsausmaßes
  • Förderung der Hirnleistungsfähigkeiten wie Konzentration, Merkfähigkeit, Handlungsplanung
  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung

Ziele der Logopädie in der Geriatrie:


Viele geriatrische Patienten leiden an neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinsonsche Erkrankung (Schüttellähmung) oder Demenz (Altersverwirrtheit). Diese führen oft zu Störungen des Sprechens, der Sprache und des Schluckens.

Werden Schluckstörungen rechtzeitig erkannt und behandelt, können Komplikationen wie Lungenentzündungen verhindert werden. Eine individuell angepasste Kostform und verschiedene Übungen ermöglichen es oft, eine künstliche Ernährung zu vermeiden.

Patienten mit Erkrankungen der Sprache (meist nach Schlaganfall) können häufig den Sinn eines Wortes oder eines Satzes nicht erfassen und sind selbst nicht in der Lage, sinnvolle Sätze zu bilden. Individuell abgestimmtes Training kann die Patienten in die Lage versetzen, wieder zu kommunizieren und damit am sozialen Leben teilzuhaben.

Bei  Störungen des Sprechens wird die Aussprache trainiert und den Patienten dadurch zu einer besseren Verständlichkeit verholfen.

Ziele des Sozialdienstes in der Geriatrie:

Wir möchten den Übergang von der stationären Behandlung in den häuslichen Bereich möglichst gut für Sie und Ihren eigenen Vorstellungen entsprechend gestalten. Dabei unterstützen wir Sie in folgenden Bereichen:

  • Vorbereitung der häuslichen Weiterversorgung (ambulante Pflegedienste, Essen auf Rädern, Hilfsmittel)
  • Weiterbetreuung in einer Pflegeeinrichtung als Dauerpflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege
  • Sozialrechtliche Fragen (Leistungen der Pflegeversicherung, gesetzliche Betreuung)
  • Einleitung einer Rehabilitationsmaßnahme (in Absprache mit dem behandelnden Arzt): neurologische Frührehabilitation, Anschlussheilbehandlung, geriatrische Rehabilitation  
  • Information über weitere Hilfsangebote (Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen)
  • Sonstige Probleme im Zusammenhang mit der Erkrankung

Informationen für Patienten und Angehörige