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„Fließende Stabübergabe“ in der Anästhesie

Dr. Michael Rohrbach nach mehr als 13 Jahren als Chefarzt verabschiedet – Clemens Haberer tritt die Nachfolge an

 

Haßfurt, 29. April 2021

 

Die Haßberg-Kliniken haben einen neuen Chefarzt für die Anästhesie. Clemens Haberer, bisher leitender Oberarzt der Abteilung, tritt die Nachfolge von Dr. Michael Rohrbach an, der nach mehr als 13 Jahren als Chefarzt in den Ruhestand verabschiedet wurde.

„Es war eine sehr gute Zeit und schöne Zeit für mich!“ Das Fazit von Dr. med. Michael Rohrbach nach über 13 Jahren als Chefarzt der Anästhesie bei den Haßberg-Kliniken fällt mehr als positiv aus. „Ich habe die Entscheidung, nach Haßfurt zu kommen, nicht eine Sekunde lang bereut.“

Im Oktober 2007 war der erfahrene Mediziner aus Bamberg, wo er im dortigen Klinikum lange Jahre leitender Oberarzt der Anästhesie war, zu den Haßberg-Kliniken gekommen. Dort übernahm er die neu geschaffene hausübergreifende Position des Chefarztes der Anästhesie für alle, damals drei, Häuser und prägte eine Ära. Unter seiner Führung gewann die Anästhesie an Anerkennung. 

Auch weil Dr. med. Michael Rohrbach stets großen Wert auf ein Miteinander legte. „Es war immer ein äußerst wertschätzender Austausch“, brachte Elisabeth Röhner, Pflegedienstleiterin der Haßberg-Kliniken, das zum Ausdruck, was der scheidende Chefarzt bei seiner Abschiedsrunde durch die Stationen immer wieder von Ärzten oder dem Pflegepersonal zu hören bekam. 

„Ich habe mich immer mit den Haßberg-Kliniken und ihren Mitarbeitenden identifiziert“, gab er die Blumen bei seiner Verabschiedung gerne zurück. Seit 2014 war er zudem Ärztlicher Leiter der Krankenhäuser. Wer ihm in dieser Rolle nachfolgt, werden zeitnah die Chefärzte untereinander entscheiden. 

„Sie haben sich als von Allen anerkannter Experte einen Namen gemacht und werden fehlen“, sagte Landrat Wilhelm Schneider, der den scheidenden Chefarzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete. Dr. Vera Antonia Bücher, Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken, erinnerte vor allem an das letzte Jahr, in dem sie gemeinsam mit Dr. Michael Rohrbach Teil des Krisenstabs war, der sich mit Corona und den Folgen für den Landkreis, aber auch fürs Krankenhaus auseinandersetzen musste und noch immer muss. „Es war gewiss keine leichte Zeit, aber auch eine, in der sie mit ihrer ruhigen und stets besonnenen Art ein wichtiger Berater waren.“

Ruhig und besonnen – zwei Adjektive, die auch die Frage nach dem Nachfolger für Dr. Michael Rohrbach geprägt haben. Der scheidende Chefarzt hat nämlich selbst die Weichen für die Zukunft gestellt. Schon im Oktober 2017 wurde auf sein Betreiben Clemens Haberer als leitender Oberarzt aus Bamberg nach Haßfurt geholt. In den gut dreieinhalb Jahren, die seitdem vergangen sind, wurde der Übergang vom alten zum neuen Chef der Anästhesie vorbereitet und fließend gestaltet. 

„Es zeichnet den, der geht, aus, wenn er sich um seinen Nachfolger kümmert und bemüht“, lobte Wilhelm Schneider den Weitblick von Dr. Michael Rohrbach, der auch für eine große Verbundenheit zu den Haßberg-Kliniken spricht. Auch Dr. Vera Antonia Büchner begrüßte, „dass ich bei der Suche nach einem neuen Chefarzt nicht aktiv werden musste und dass der Stabwechsel so nahtlos über die Bühne geht“. 

Dem neuen Chefarzt hat der alte übrigens „guten Gewissens“ den Weg geebnet. Kennengelernt haben sich die beiden am 1. Juni 1996, wie Clemens Haberer noch ganz genau wusste. Damals habe er als junger Assistenzarzt eine Stelle in der Bamberger Anästhesie angetreten. Dr. Michael Rohrbach war dort leitender Oberarzt. „Er hat mich für die Anästhesie begeistert“, erinnerte sich Dr. Clemens Haberer und schmunzelte. „Außerdem war er maßgeblich daran beteiligt, dass aus mir etwas geworden ist!“

Den Schritt aus Bamberg nach Haßfurt, von einer großen an eine kleinere Klinik hat der 55-Jährige nie bereut. „Ich habe mich vom ersten Tag an sehr gut aufgenommen gefühlt.“ Überrascht habe ihn vor allem der sehr professionelle und hohe Standard der Anästhesie in den Haßberg-Kliniken. „Ich übernehme eine Abteilung, die auf dem neuesten und modernsten Stand ist“, freut er sich auf die künftige Aufgabe, in die er in den vergangenen drei Jahren mehr und mehr hineinschnuppern konnte. „Ich bin froh, dass ich diese Zeit hatte“, kann er dem fließenden Stabwechsel nur gute Seiten abgewinnen.

Ähnlich wie sein Vorgänger steche auch bei Clemens Haberer seine „ganz besonnene und ganz ruhige Art“ heraus, sagte Dr. Vera Antonia Büchner. „Das Haus freut sich auf Sie!“ Ein Satz, den Elisabeth Röhner nur bestätigen konnte. „Ich bin mir sicher, dass es in der Anästhesie auch künftig mit der gleichen Philosophie wie bisher weitergehen wird.“

Dr. Michael Rohrbach wird sein „Werk“ dann ein wenig aus der Ferne begutachten. Gewiss mit Wohlwollen und auch mit ein bisschen Stolz. „So ganz genau weiß ich noch nicht, was der Ruhestand mit mir machen wird“, gab er ehrlich zu. Er freue sich aber auf die Zeit zu lesen, sich sportlich zu betätigen und sich, wenn es denn wieder möglich sein sollte, den Wunsch von Reisen in ferne Länder zu erfüllen.

Foto (Marco Heumann): Fließende Stabübergabe in der Anästhesie. Clemens Haberer (Zweiter von links) wird als Nachfolger von Dr. Michael Rohrbach (Zweiter von rechts) neuer Chefarzt der Anästhesie an den Haßberg-Kliniken. Die Vorstandsvorsitzende Dr. Vera Antonia Büchner (links), Pflegedienstleiterin Elisabeth Röhner (rechts) und Landrat Wilhelm Schneider (Mitte) verabschiedeten den alten und begrüßten den neuen Chefarzt.