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Wenn es am Rücken eng wird

Gesundheitsvortrag mit Dr. Steffen Amend am 3. Februar

 

Haßfurt , 27. Januar 2020

 

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (vhs) und dem Seniorenbeirat Haßfurt bieten die Haßberg-Kliniken auch 2020 wieder eine Reihe mit kostenlosen Gesundheitsvorträgen an. Am Montag, 3. Februar, referiert ab 19.30 Uhr Dr. Steffen Amend, Chefarzt der Unfallchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, im Großen Saal der Stadthalle über das Thema „Lumbale Spiralkanalstenose – die Arthrose der Wirbelsäule“. Der Vortrag ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz – die meisten von uns kennen das! Rückenschmerzen haben längst den Rang einer Volkskrankheit erreicht! Oft können sie mit mehr Bewegung und gezielten Übungen behoben werden. Aber was, wenn dazu auch noch die Beine kribbeln und es nur Entlastung bringt, wenn man sich leicht nach vorne beugt?

Dann könnte eine Spiralkanalstenose vorliegen. Keine Seltenheit! Schätzungen gehen davon aus, dass bei den über 60-Jährigen jeder Fünfte an dieser Einschränkung leitet. „Die Spinalkanalstenose ist eine Einengung des Rückenmarkkanals, bedingt durch eine Vergrößerung der kleinen Wirbelgelenke durch Arthrose“, erläutert Dr. Steffen Amend. Der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken ist ein echter Experte auf diesem Gebiet. In seinem Gesundheitsvortrag am Montag, 3. Februar, stehen der Rücken und seine Problemzonen im Mittelpunkt. 

„Im mittleren bis höheren Alter kann jeder betroffen sein“, macht der erfahrene Mediziner klar. Mit zunehmendem Alter werden die Bandscheiben flacher. Dadurch rücken die Wirbelkörper nach und nach zusammen. Der Körper versucht dennoch, den Abstand zu wahren. So bilden sich im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses an den Wirbelkörpern und Gelenken knöcherne Auswüchse. Diese beanspruchen Platz im Spinalkanal und es entsteht eine langsam fortschreitende Einengung, die Schmerzen und das Kribbeln in den Beinen verursacht. 

„Vorbeugen ist aber dennoch möglich“, führt Dr. Steffen Amend aus. „Man sollte zeitlebens Übergewicht vermeiden und sich möglichst eine gute Rumpfmuskulatur erhalten.“ Ist eine symptomatische Spinalkanalstenose diagnostiziert, zieht das nicht automatisch eine Operation nach sich. „Man versucht erst einmal durch aufdehnende Gymnastik, die Schmerzen zu lindern und die Beschwerden zu beheben“, weist der Chefarzt auf den physiotherapeutischen Ansatz hin. 

Fruchtet der aber nicht, bleibt nur eine operative Erweiterung des Spinalkanals, die so genannte Dekompression. Etwa 100 Mal im Jahr, schätzt Dr. Steffen Amend, wird dieser Eingriff im Haßfurter Krankenhaus durchgeführt. 

Die Dekompression erfolgt minimalinvasiv mit einem Operationsmikroskop. Es braucht also nur einen kleinen Schnitt, der den Patienten Schmerzen und lange Liegezeiten erspart, aber für die künftige Lebensqualität eine große Wirkung haben kann. Wie genau dabei vorgegangen wird, wird der Orthopäde in seinem Vortrag beleuchten.